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TRAVELGUIDE: BALI

Zwei Wochen sind wir durch die bekannteste, indonesische Insel gesprungen. Wir haben dabei in vier Orten und mehreren Destinationen gehalten, uns in den endlos grünen Dschungel verliebt, den schönsten Sonnenuntergang unseres bisherigen Lebens erlebt, sind auf den Wellen des indischen Ozeans geritten und haben wahnsinnig nette Menschen kennengelernt. Unsere Route unseres Bali-Abenteuer begann in Ubud – Uluwatu – Nusa Penida und endete in Canggu. Alle Unterkünfte, Cafés und Stops habe ich hier verlinkt.

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UBUD

Bisma Eight $$$
Transparenz: selbst bezahlt

“Kann ich bitte für immer hier bleiben?” war meine tägliche Frage. Bei dem wundervoll designten Zimmer, dem leckeren Frühstück, dem atemberaubenden Infinity Pool und dem netten Personal – kein Wunder, dass man sich das Hotel gleich mal als neues Zuhause wünscht. Es ist eins der besten Hotels in Ubud. Schon beim Aufwachen blickt man vom Bett aus direkt in de Dschungel und wem das nicht reicht ist der Infinity Pool das Herzstück des Hotels: Der Ausblick ist atemberaubend. Man blickt direkt und den Dschungel Balis – Palmen soweit das Auge reicht. Überall werden kleine Kupferdetails mit naturellem Holz und hellen Stein im Design verbunden. Sehr geschmackvoll und hochwertig. Das Copper ist das Hoteleigene Restaurant in dem es jeden Morgen inkludiertes Frühstück gibt. Das Essen ist sehr lecker! Und auch hier wieder Blick zum Dschungel und Kupferdetails. Nachdem Frühstück kann man jeden Morgen an einer kostenfreien Yogaklasse auf der Dachterasse teilnehmen. Es ist wirklich schwer, einen negativen Punkt zu finden. Der Preis: wie schon geschrieben, ist das Hotel keine Backpacker Unterkunft. Wenn man sich allerdings eine Zeit im Dschungel-Paradies Ubud in einem der schönsten Hotels der Insel gönnen möchte, dann ist man im Bisma Eight definitiv die richtige Adresse. Das Hotel befindet sich in der Nähe vom Monkey Forest Ubud, in einer sehr ruhigen Straße. Super gelegen also, denn bis ins Zentrum braucht man zu Fuß vielleicht fünf bis zehn Minuten!


 

What to do?

Ubud hat unglaublich viel zu bieten und war auch der einzige Stop unserer Reise, an dem wir Pläne hatten, da wir uns ansonsten treiben lassen wollten und das Aufsaugen der Inselvibes und balinesischen Lebensstil im Vordergrund standen. Startpunkt unserer Pläne war der Monkey Forest, er ist nur dreizig Minuten zu Fuß durch das Zentrum vom Hotel entfernt. Auch wenn die Zivilisierung der Affen leider deutlich zu spüren ist, war es ein süßes Erlebnis das ich nicht missen möchte. Die Affen laufen überall frei rum und versuchen teilweise auch mit dir zu spielen, dabei entstehen echt niedliche Szenerien. Außerdem hat man in Ubuds Umgebung die Möglichkeit in unzähligen Wasserfällen zu schwimmen und das Dschungelleben hautnah zu erleben. Wir sind hier zum Nungnung Wasserfall gefahren. Allerdings gibt es hier genug Auswahl und Einer ist schöner als der Andere. Ich denke man kann sich kaum falsch für einen der fallenden Wassermassen entscheiden. Ubuds unverkennbares Merkmal sind die Tegalalang Reisterassen. Das satte Grün gestapelt in meterhohen Stufen auf einem kilometerweiten Territorium ist unglaublich beeindruckend und faszinierend. Spazierend haben wir diesen Anblick eine Weile genoßen, um uns beginnend dann doch auf die berühmte Baliswing zu trauen und der beflügelten Freiheit über den Reisterrassen einen ersten bleibenden Eindruck zu verschaffen. Den Rest der Zeit haben wir mit Yoga auf der hoteleignen Dachterrasse und entspannten Genießen bei Kokosnuss am Infinity Pool verbracht. Abends haben wir uns hier gern eine Massage gegönnt, macht das auf alle Fälle. Wir haben nur 5€ gezahlt. Gegessen haben wir hauptsächlich im Copper da es uns hier so unglaublich gut gefallen hat. Der Blick vom Tisch in den Dschungel gepaart mit kulinarischen Köslichkeiten konnten wir einfach nicht oft genug genießen. Tatsächlich sehr zu empfehlen. Wir haben dann noch in zwei anderen Restaurants gegessen, eins davon als Partnerrestaurant vom Copper im Zentrum, ich habe nur leider vergessen wie es hieß. Auch hier waren sie sehr bemüht und freundlich uns alle Essenswünsche zu erfüllen. Das Bisma Eight bietet für Lauffaule hierhin einen Shuttle an.

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ULUWATU

Sal Secret Spot $$
Transparenz: Einladung

Der Name ist hier tatsächlich Programm. Das Sal Secret Spot ist sehr versteckt am letzten Ende einer Seitenstraße in Uluwatu. Umringt von einer kleinen Mauer und Palmen findet man hier in acht verschiedenen Bungalows seine eigene Ruheoase. Die Bungalows sind mit einem Open Air Bad und Himmelbett ausgestattet. Inmitten des kleinen und süßen Camps lässt es sich wunderbar am Pool entspannen. An der eigenen Bar holten wir uns unser erstes balinesisches Radler zur Abkühlung. Das Sal Secret ist nicht weit entfernt von den bekanntesten Restaurants Uluwatus. Vor der Anlage steht ein Golfcaddy mit dem zu umliegenden Restaurants gefahren wird, kleine spaßige Angelegenheit. Das Personal war sehr bemüht und wahnsinnig freundlich. Gemeinsam haben sie mit uns unseren Tagestrip nach Nusa Penida geplant und sogar Lunchpakete für den Trip gepackt.  Zwei Nächte durften wir hier verbringen und Uluwatu genießen. Danke für eure unglaubliche Gastfreundlichkeit.

 

Dreamsea Surf Camp $$
Transparenz: selbst bezahlt

Leider haben wir nur eine Nacht im Dreamsea Surf Camp verbracht. Das Personal war sehr bemüht, allerdings nicht so gut wie in den anderen Hotels. Es war schwer, zum Hotel zu kommen (einige Stufen bergab; mit Rucksack kein Problem, mit Koffer schon etwas witziger), aber das liegt an der Location und ist typisch für Uluwatu. Was mir besonders gefallen hat: man ist wirklich direkt am Strand, weil das Hotel in die Klippen gebaut wurde, kann man sowohl vom Zimmer auf die Wellen sehen, als auch abends die Affen in den Bergen spielen hören. Das Interior war sehr schön, nur leider hatte es aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und Nähe zum Wasser einen leicht feuchten Geruch (habe ich auch schon im Sal Secret Spot bei meinem letzten Bali Besuch gemerkt. Dürfte in Uluwatu überall so sein).

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What to do?

Uluwatu ist das Surferherz der indonesischen Insel. Hier befinden sich weltweit einer der begehrenswertesten Wellen. Sie sind sehr weich und lang und somit besonders für Anfänger der perfekte Einstieg ins surfen. Zudem sind die Strände in Uluwatu sehr schön. Bali ist bekannt dafür keine besonders eindrucksreichen Strände zu haben, hat dafür aber eine bereichernde und vielfältige Natur zu bieten, dass das überhaupt nichts ausmacht. Zumal man hier in Uluwatu definitiv auf seine Strandschönheit kommt. Zwischen kleinen Felsenklippen am Strand haben wir die Sonne und das angenehm abkühlende Meer genoßen. Beim Frühstück hatten wir nicht nur direkten Meerblick sondern haben die Bowl auch genau über dem Strand auf der Terrasse verzehrt. Unglaublich beruhigend und heilend! Ich konnte hier Stundenlang sitzen und dem Rauschen lauschen. Am Abend haben wir extra die Tür aufgelassen und noch nach Dunkelheit einfach dagelegen und die Meeresbrise mit all seinen Klängen aufgesaugt. Tagsüber kann man hier in Uluwatu sehr gut essen. Wir haben im LOFT Bali hundertprozentig unseren #foodheaven gefunden.

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NUSA PENDIA

Wir haben hierher nur einen Tagestrip gemacht, daher kommen hier auch keine Übernachtungsempfehlungen oder Restaurantlinks. VDie größte von den drei umliegenden Inseln Balis bietet allerdings eine Vielzahl an Naturschauspiel und Entdeckungsdestinationen. Auf die Insel kommt ihr ganz einfach mit einem Schnellboot, dass mehrmals am Tag den Hin – und Rückweg antritt. on Uluwatu sind wir ca eine Stunde mit dem Taxi zum Hafen gefahren und dann nochmal ca. vierzig Minuten mit dem Schnellboot auf die Insel. Ich weiß leider nicht mehr was wir gezahlt haben, da uns das Sal Secret sowohl einen privaten Fahrer auf der Insel als auch den Bootshuttle organisiert hatte. Angekommen an der Insel, am gefühlt kleinsten Steg, den ich jemals gesehen habe, mit türkis-blauem Wasser unter der Reling und Palmen vor unseren Augen bin ich unglaublich gespannt auf unser bevorstehendes Abenteuer. Nusa Penida ist wirklich ein kleines Paradies. Die Straßen sind allerdings ein Abenteuerfall für sich und so war ich froh, dass wir keinen Roller, sondern unseren eigenen Fahrer Vorort hatten, der sich später auch als persönlicher Bodyguard herausstellte, aber hierzu im zweiten Balibeitrag mehr. Unsere Guides waren einfach so unglaublich süß und liebevoll, dass es ein wunderbarer Tag voller bleibender Erinnerungen wurde. Ich hatte mir nur ein Ziel in den Kopf gesetzt und daher haben wir, neben einer kleinen Spritztour über die Insel und einigen Erklärungen und Austausch über das Leben hier, nur den Kelingking Beach angesteuert. Ich habe mir diesen Ort beeindruckend vorgestellt und in den Kopf gesetzt, den Abstieg bis zum Strand wirklich durchzuziehen, aber das er mir so derartig die Sprache verschlagen würde, hätte ich nicht gedacht. Wer also auf Bali ist und genug Zeit mitbringt sollte sich unbedingt von diesem Ort verzaubern lassen. Wer mehr Zeit mitbringt kann sich hier noch einige andere Beaches und Orte zum Verweilen und Bestaunen raussuchen, die wir allerdings vollkommen glücklich und out of Order ausgelassen haben.+++

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CANGGU

Vassani Stay Studio $$
Transparenz: selbst bezahlt

Ja, diese Unterkunft ist genauso schön, wie sie auf den Fotos aussieht. Das Airbnb gehört einem kanadischen Paar, die vor einigen Jahren nach Bali ausgewandert sind. Das Personal ist super lieb und mega hilfsbereit! Es werden wie in einem Hotel täglich die Zimmer gemacht und bei jeder Begegnung wird man mit Namen sehr herzlich begrüßt. Die Lage ist unschlagbar: Direkt zwischen den besten Cafés und dem Strand (Echo Beach). Vom Hof aus gibt es für alle Vassani Stay Gäste nicht nur einen direkten Extrazugang zum Gypsy, eins der angesagten Cafés und Restaurants in dem Ort, sondern auch Rabatte in einigen umliegenden Restaurants. Ich habe einen Faible für minimalistisch und industriell eingerichtete Hotels – das Vassani fällt eindeutig in diese Kategorie! Viel Grau und weiß, hier und da mal ein bisschen blau und grün.. das war’s. Super für Fotoshootings und definitiv #instagoals, haha!

What to do?

Canggu ist einfach so niedlich. Hier trifft man auf jeden Fall mehr Menschen an, als in den vorherigen Stops. Es hat mir einfach so gut gefallen, ein kleiner hipper Surferort, wo man es sich richtig gut gehen lassen kann. Endlich haben wir alles zu Fuß erreicht und erledigt, FlipFlops an und los, keine Taxifahrten mehr. Ich habe es sehr genoßen. Morgens eine Bowl, dann Kaffee trinken, ein bisschenbummeln oder zur Massage und dann ab ins nächste Café, bevor es am Abend zum Sunset geht. In Canggu und Umgebung gibt es einfach so unglaublich viel und auch wenn es ein bisschen ein Hipster Place und nicht ganz so ruhig ist, mochte ich es unheimlich gerne. An jeder Ecke findet man coole Cafés und Restaurants und auch zum Surfen ist Canggu richtig klasse – Das Line Up hier ist zwar etwas voller, aber man wenn man so wie ich mit einem Surfguide unterwegs ist, ist das vollkommen ok. Nach einer kurzen Weile bildete sich auf dem Wasser um uns herum eine kleine Gruppe die sich für den Rest der Surfzeit gegenseitig motivierte,  Tipps gab und im Hintergrund jubelte wenn einer von uns die Welle schaffte. Canggu ist irgendwie zu meinem Happy Place geworden und klar hat das einerseits mit den coolen Surfervibes zu tun, aber auch mit den lieben Leuten, die wir angetroffen haben. Wer gerne gut isst oder guten Kaffee trinkt, wird sich hier auf jeden Fall wohlfühlen. Einige unserer Lieblingsspots habe ich hier aufgelistet:

      • Organic Cafe – sehr gute Bowls und Avotoast
      • Avocado Cafe – unbedingt das den Kokosnussshake und den Chickenburger probieren
      • The LOFT Bali – natürlich auch hier unser liebster Spot, sowohl morgens für Bowls, als auch abends für Brownies mit Vanilleeis
      • GYPSY – Shakes, Avotoast mit poached Eggs und Karamell – Iced Latte. Nur die Bowls haben uns hier nicht so überzeugt
      • The Lawn – sehr gute Burger, Pommes und Drinks bei Musik direkt am Strand. Hier genoßen wir unseren letzten Sonnenuntergang der Reise

*ES WERDEN AFFILIATE LINKS GENANNT. NACH AKTUELLER RECHTSLAGE IST ER DAHER ALS WERBUNG GEKENNZEICHNET.

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