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ARUBA: Zu Gast bei den Flamingos

Nach 20 Stunden, 3 Flügen, unzähligen Stunden am Flughafen und zahlreichen Passkontrollen sind wir endlich auf Aruba gelandet!

„One Happy Island“ nennt sich die erste der drei ABC Inseln, Aruba, die ihre Bekanntheit den pinken Flamingos zu verdanken hat. Angi und ich haben hier 7 Tage verbracht, eine Menge Vitamin D eingehascht und eine Vielzahl an exotischen tierischen Freunden entdecken dürfen.

 

ARUBA: EINE ANSTRENGENDE ANREISE!

Auf unserer Reise nach Aruba hatten wir 2 Stopps und noch einige Stunden vor uns. Wir sind direkt von Berlin nach Amsterdam geflogen. Nach nur einem kurzen Stopover, ging es nahtlos weiter nach Curacao. Angekommen in der Karibik hatten wir einen fünfstündigen Layover vor uns, der uns einige Energie und Akku-Ladezeit kostete. Diese Erfahrung war definitiv sehr anstrengend für uns, da der Flughafen auf Curacao, der größten der drei ABC Inseln gerade einmal eine Snackbar und zwei Souvenirshops umfasst. Weiter ging es mit einer Mini-Maschine nach Aruba, wo wir endlich 21 Uhr Abends, ohne innländisches Bargeld und nur mit Euros bewaffnet angekommen sind. Wir zwei Chaoskinder wollten nämlich erst Vorort in Aruba-Florin, die Währung der kleinen Trauminsel wechseln, um festzustellen, dass um diese Uhrzeit alles bereits geschlossen hat. Glücklicherweise haben wir mit großem Lächeln und viel Überzeugungskraft einen netten Taxifahrer überreden können uns dennoch zu unserer Unterkunft zubringen und in EUR zuzahlen, er musste es dann am Folgetag selbst umtauschen. Reminder an uns selbst, immer Vorort Geld tauschen (haha, not!).

Der Flug auf die Insel war super schön! Obwohl der kurze Flug definitiv die wackeligste Landungen hat, war es die Aussicht im Sonnenuntergang wert!

ENDLICH AUF ARUBA ANGEKOMMEN: WHAT TO DO & WHERE TO LIVE!

Gewohnt haben wir in einem kleinen, aber detailreich eingerichtetes und süßes AirBnb. Sehr sauber, aufgeräumt und stilistisch auf unsere pinken Freunde vorbereitend, stimmte uns unsere kleine Wohnung hervorragend auf die kommende Zeit ein. Das AirBnb gehört zu einem kleinen Komplex mit ingesamt 5 Studios und einem kleinen nett dekorierten Innenhof mit vielen Pflanzen und Kakteen. Die Studios sind eingemauert und nur durch einen speziellen Studio-Code am Eingangstor zu erreichen. Da jede Wohnung nochmal seinen separaten Code zum Zugang hatte, fiel das lästige Schlüsselsuchen (und die Frage wer hat ihn diesmal) weg – sehr angenehm ;).  Unser Host hat uns gleich am ersten Morgen mit  landestypischem Frühstück überrascht und mit uns gemeinsam überlegt, welche Ausflüge für uns spannend sind. Wir waren uns sicher, wir wollen unbedingt auf Renaissance Island zu den Flamingos – yay!

Zusätzlich haben wir noch eine Inselsafari geplant. Den Rest der Tage waren wir uns sicher, die schönsten Strände der karibischen Insel zu erkunden. Auf der Liste standen die Top 4 Beaches Arubas. Hierzu zählen: Eagle Beach, Palm Beach, Manchebo Beach und Arashi Beach.

Eagle Beach ist der längste Strand auf Aruba. Ein Erkennungsmerkmal vom Eagle Beach sind seine Divi-Divi Bäume, die windgebeugten, sattgrünen Bäume – sie sind neben den Flamingos das Wahrzeichen der Insel. Einer der bekanntesten Strände auf Aruba ist Palm Beach, nördlich des Eagle Beach an der Westküste gelegen. Hier befinden sich viele Hotels, Restaurants und Strandbar, an denen wir zum Mittag einen Drink genoßen. Hier haben wir uns an einen der Hotelstrände gelegt und den Tag zwischen Cocktails am weißen Traumstrand und Rauschen der türkisblauen Wellen verbracht. Unser Lieblingstrand war Manchebo Beach. Hier hat es uns so gut gefallen, dass wir uns entschieden zwei Tage an diesem tollen Fleckchen Erde zu verbringen und dafür Arashi Beach wegzulassen. Vorort fanden wir eine kleine Palme unter die wir uns mit direktem Blick auf das Meer legten.

Highlight war dennoch Renaissance Island mit den Flamingos. Um auf die private Insel zu kommen sind wir ca. 15 Minuten mit dem Boot gefahren. Die Fahrt kostet um die 40 EUR. Wir haben für den Tag ein Kombiticket gebucht. Das Kombiticket umfasst die Überfahrt auf Renaissance Island und eine Ganzkörpermassage. Angekommen auf der kleinen vorgelagerten Insel sind wir über die kleine Brücke bis hin zum Strand gelaufen und waren schon dort völlig euphorisiert über die vielen Fischarten die durch das klare Wasser unter uns zu sehen waren. Weißer Sand unter den Füßen, rauschende Wellen vor uns und pinkfarbene Flamingos. Überall hängen Hängematte über dem Wasserarmen und am Ende einer kleinen Strandzunge ist ein Bambushaus mit Blick aufs offene Meer. Hier konnten wir mit Blick auf das Meer unsere Massage genießen. Ich wollte unbedingt die blauen Geckos finden. Diese liefen uns auf dem Weg in das kleine Strandrestaurant von Renaissance Island. Überall versuchten die kleinen Farbkleckse die letzten Krümel vom Boden zu stibitzen. Das Restaurant war zwar ein wenig teurer als vergleichbare auf Aruba, jedoch haben wir hier auch den besten Garnelen Salat Aruba´s gegessen. Abgeschlossen haben wir unseren Tag bei einem Sonnenuntergang neben Flamingos. Es es ein rundum tolles Erlebnis.

 

FAZIT: ARUBA – ABWECHSLUNGSREICH UND PARADIESISCH, ENERGIE AUFTANKEN GELUNGEN!

Aruba liegt gerade einmal 25km vor der Küste Venezuelas. Mit seiner 30km Länge und 9km Breite ist sie die kleinste der drei ABC-Inseln, mit zwei Seiten. Auf der westlichen Seite der Insel reiht sich ein Traumstrand an dem anderen. Hier befinden sich sämtliche Hotelanlagen. An der nördlichen Seite der Insel befinden sich raffe Küsten mit wilden Meereswellen. Hier ist auch der Arikok Nationalpark, welcher bekannt für seine natürlichen Pools der Insel ist. Aruba bietet mit seinen zwei Seiten sowohl Abenteuer als auch karibische Entspannung im Paradies. UND natürlich Flamingos ;D. Eine Reise auf die niederländische Insel in der Karibik ist es auf alle wert.

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5. Juni 2018

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