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KRETA: AUF DER SUCHE NACH MEE(H)R.

 

“Komm lass uns raus, lass uns mal wieder weg von hier! Ich will den Sand zwischen meinen Zehen spüren, dem Wellenrauschen lauschen und die Wolken über mir beim schweben zusehen, frei sein … Ich brauchte mal wieder Abstand! Abstand vom Job, Abstand von privaten Geschehnissen, Abstand von allem – um mal wieder die Vogelperspektive einnehmen zu können und das große Ganze zu sehen. Gedanken darüber machen, was ich will, welche Ziele ich habe und welchen Sinn das Leben für mich ganz persönlich macht. Mal wieder die Zusammenhänge erkennen, Stärke und Ruhe finden.”

 

HANDY AUS UND GENIEßEN!

Ich war die letzten Wochen sehr viel unterwegs und habe unheimlich viel erlebt, erfahren müssen und viel Input bekommen. Zeit, etwas zu entschleunigen! Einfach mal Ruhe einkehren lassen und auch wieder die Ideen und Gedanken sacken lassen und ins Handeln kommen zum Umsetzen. Die letzten Monate waren besonders anstrengend, besonders traurig, aber auch besonders lehrreich. Zwischendurch war ich mir auch gar nicht mehr so sicher, ob das alles auch wirklich gerade passiert. Deswegen brauchte ich ein wenig Abstand – Ich will Meer und vor allem möchte ich wieder mehr. Mehr Lebensfreude, mehr Motivation, mehr Tatendrang und mehr „einfach-machen-Momente“. Manchmal muss man sich einfach eine Auszeit nehmen um zu realisieren, dass dies auch nur eine Phase ist, eine Krise aus der man am Ende nur stärker hervor geht und vielleicht sogar mehr als sich selber als zuvor. Manchmal muss man sich etwas setteln um den tatsächlichen Wert des Lebens zu sehen und alles aus einer Vogelperspektive betrachten zu können. Die Situationen als gar nicht so schlimm anzusehen, um weiter machen zu können.

 

 

Gesagt getan! Freundin schnappen, Ruheparadies finden und los, Griechenland wir kommen! Gemeinsam mit meiner Freundin Steffi ging es für mich nach Kreta in ein kleines sehr gemütliches und nahezu luxuriöses Hotel direkt am Strand. Mit zwei Büchern und unseren Bikini im Gepäck ging es auf die Reise. Ich wollte ausnahmsweise gar nicht mal so viel von Insel und Natur sehen wie sonst. Für den ersten Tag haben wir uns jedoch ein Auto (nennen wir es mal so, schlussendlich war es ein niedlicher Schuhkarton auf vier Rädern, den wir bei jeder leichten Erhöhung über dem Meeresspiegel motivierend zugesprochen haben, damit er nicht gleich stehen bleibt :D) ausgeliehen und sind zum östlichsten Punkt der Nordküste gefahren. Auch hier Ruhe pur! Malerische Landschaft, ewig lange Serpentinen, einsame Buchten, schroffe Klippen und einsame noch längst nicht in der Moderne angekommene Dörfer mit kleinen heruntergekommenen aber liebevoll bewirteten Weinläden und Restaurants. Vorbei an Hügellandschaften und durchs Gebirge sind wir die meiste Zeit allein und zu neunzig Prozent nur an der Küste entlang gefahren. Musik im Ohr und 4 Stunden Gespräch später sehen wir Steffi´s geliebte Palmen. Ich könnte stundenlang aufs Meer schauen und immer und immer wieder den an der Küste aufprallenden, weißen, schäumenden Wellen zusehen. Detox und Erholungslevel 100.

Ich hab mich abgelenkt und selbst ignoriert, überlegt, gehen lassen, geträumt und mich selbst nicht so ernst genommen. Den Fokus mehr aufs Äußere gelegt, die sanften Gardine unseres Himmelbettes, die im Wind weht und einen Schatten auf dem Stoff hinterlässt, Steffi neben mir vertieft in ihrem Roman beim Lesen, das Wasser das in der Sonne glitzert und die letzten Wassermoleküle, die auf meiner Haut im Licht drohen zu verschwinden und schlussendlich trocknen. Ich atme tief ein und blättere das nächste Kapitel meines Buches um. Die Zeit über hoffend, irgendwie in eine Balance zu fallen, mit der ich mich wohl fühle, die sich richtig und gleichzeitig wie ein roter Faden anfühlt, an dem entlang ich meine Entscheidungen und nächsten Schritte pfaden kann. Die unzähligen Gedanken in Klarheit zu fassen und zu bündeln. Jedem dieser schulde ich noch eine Struktur und meine Zeit. Ich musste mich sortieren und bin noch immer dabei.

Ich habe mir für die Reise zwei Bücher mitgenommen, die zwei entscheidende Momente und Situationen meiner wirren Gedankenwelt aufgreifen. Einmal lesen und mich in die andere Lage versetzten, auf mich einwirken lassen wie andere die Situation wahrnehmen, erleben und erfühlen. Vielleicht so zu neuen Erkenntnissen kommen und ein Muster erkennen, welches mich auf meinen ganz eigenen Weg bringt. Einmal nicht die Hauptakteurin sein, sondern eben nur die Leserin vor der Geschichte. Neun Stunden am Tag lesen lesen lesen. Zwischen reflektieren des gerade gelesenem, sich in neuen Gefühlswelten wiederfinden und zur Pause ins kühle Nass springen, mich hier treiben lassen, floaten, die Kraft der Sonne auf meine Haut einwirken lassen und in vollen Zügen die Kraft aufnehmen, gar wie ein Geko aufsaugen und für spätere Alltagshürden abspeichern und sammeln. Genau das, was ich jetzt gebraucht habe.

Ende – zweites Buch, neuer Tag, nächste Sonnenliege im Pool!

HOTEL UND POOLPARADIES!

Einer nimmt die Koffer und zwei die Verantwortung und die losgelassene Leichtigkeit für die kommenden Tage. Angekommen im Enorme Lifestyle Beach Resorts werden wir mit einem freundlichen Lächeln und zwei kaltgestellten Sektgläsern empfangen. Wir beide folgen dem jungen Mann, der unsere Koffer trägt und uns zu unserem eigenen kleinen Paradies bringt, in dem wir die nächsten 6 Tage verbringen werden, mit glänzenden Augen. Ich glaube hier haben wir unseren Ruheort gefunden. Wir beziehen ein kleines Zimmer im Inneren des Resorts, King-Size Bett, weiche Kissen, eine Regenwalddusche und natürlich der Balkonblick auf die “Straße Bangkoks”.

Zwei Cider, ein verspätetes Gyroksfrühstück am Strand – und ich komme an. An einem Stück Griechenland, das schon jetzt wunderschön entspannt und beruhigend auf mich wirkt. Swim-Up Zimmer mit privaten Poolzugang, Himmelbett am Pool mit Meerblick und Privatstrand sind so ziemlich das erste was man findet wenn man das neueröffnete Resorts googelt und was gleichzeitig für so viel luxuriöse Möglichkeiten der Alltagsflucht bietet. Vierundzwanzig Grad Celsius Wassertemperatur, kühle Getränke in greifbarer Nähe und sanfte, wärmende Vitamin D Strahlen der Sonne im Gesicht. Könnten wir den ganze Tag machen. Tun wir auch. Für die nächsten fünf Tage. Die Seite nochmal umblättern um das nächste Kapitel zu beenden, das Buch zuklappen und noch kurz gelesenes sacken lassen, durchatmen und Gedanken ordnen. Ja, jetzt können wir zurück ins Zimmer, unter die Dusche, die uns das Chlor aus den Haaren und den Sand zwischen den Füßen wegspült. Im sommerlich luftigen Kleid geht es zum Abendessen, wieder mit Blick aufs Meer, einem kühlen Glas Weißweinschorle und dem Himmel, der sich diesmal leicht rosarot und gelb färbend von der Tagessonne verabschiedet.

Drei Dinge, die mir wichtig waren, als ich nach Hotels zum entspannen suchte: ein kleines, charmantes Hotel mit wenigen Zimmern und Spa-Flair, ein entspannter aber gehobener Comfort und direkte Strandlage ohne Stadttrubel. Wenn man eine derartige Auszeit braucht, will man sie auskosten – und sich was gönnen. In einem großen Bett aufwachen, ein tolles Frühstück genießen und nur ein paar Schritte bis zu plätschernden Wellen an den Strand laufen. Das Enorme Lifestyle Beach Resorts ist so ein Ort. Fast versteckt liegt das Hotel an der Hauptstraße Heraklions. Durch die hellfreundliche mit Glas und Holz verzierte Empfangshalle lässt sich bereits die griechische Erholungsoase und die lang ersehnte Poollandschaft erahnen. Mit einem aufmerksamen, aber unaufdringlichem Service, habe ich mich jederzeit wohl und umsorgt gefühlt, selbst unsere externen Anliegen wie die Autovermietung wurden sofort hilfsbereit abgenommen.

Ob ich das Hotel empfehle? Ja. Hier trifft ein Comfort und schönes Design  auf eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre. Kein gestelzter Dresscode, keine nervösen Angestellten, kein steifer Service. Hier ist Luxus das, was er sein sollte. Eine wahnsinnig gute Zeit, kein Stress und kein Zwang. Good vibes only!

*IN DIESEM POST WERDEN MARKEN & AFFILIATE LINKS GENANNT. NACH AKTUELLER RECHTSLAGE IST ER DAHER ALS WERBUNG GEKENNZEICHNET.

 

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