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YOGA | BASIC POSITIONS

by resiheinrich

find a heartbeat that calms the storm in you & hold it close with everything you have. ॐ

Ich hätte nie gedacht, dass mir Yoga einmal so gut tun würde. Hätte nie gedacht, dass es etwas gibt, dass meinen inneren Gedankensturm, mein Chaos und meine aufbrausende Mentalität beruhigen lässt. Aber wenn ich meditiere und Asanas ausführe schwebe ich, bin ich ganz bei mir – ruhig, ausgeglichen, fokussiert und in einer absoluten Balance.

Ich erinnere mich noch gut wie ich meine erste Yoga stunde ganz klassisch auf Bali mitten im ubudischen Dschungel auf einer Dachterrasse in der aufgehenden Sonne praktizierte. Ich wusste nicht was mich erwarten wird, was unser Teacher da vorn von mir wollte oder welche Sprache sie sprach. Immer wieder korrigierte sie mich. Aber ganz bald hatte die feuchte Luft, die sich aufheizenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut und die ersten Schreie der Affen im Hintergrund an Fokus verloren und mich mehr und mehr in seinen Flow gezogen. Ich konzentrierte mich einzig und allein auf meinen Körper, Gedanken still, lächelnd und zufrieden. Ein Lächeln das sich mehr nach Schwerelosigkeit und der Süße der Wolken anfühlte, Ruhe, Gelassenheit und eine warme Selbstliebe durchströmen mich als ich am 8.30 Uhr am Pool ankomme und meine Freundin begrüße. “Was ist denn mit dir passiert?” So entspannt habe ich dich noch nie erlebt – meine längste Freundin seit mehr als 24 Jahren. Ich gehöre zu der Fraktion Zerdenken! Nach oder während stressigen Tagen hilft eine kurze Yogaeinheit wirklich Wunder. Ich liebe es dann totale Ruhe zu haben und den einzigen Fokus darauf zu setzen, meinen Körper zu bewegen und zu dehnen. Einfach Zeit komplett für mich ganz alleine zu haben. Kein Handy, dafür warmes Kerzenlicht unterlegt von entspannter Musik und ein paar entspannte Yoga Basics, nichts aufregendes. Ich brauche dann eher ein paar Grund – Asanas, die energetisch und erdend auf mich wirken. Manchmal fällt es mir dennoch schwer den Fokus zu behalten und den Kopf wirklich auszuschalten, dann hilft mir meine Yogamatte von One Mantra mich daran zu erinnern wieso ich mir diese Zeit ganz bewusst nur für mich nehme und wo ich hingehöre. BE HERE NOW. Ich fühle mich allein nach 10 Minuten viel ruhiger und erholter. “Because life is as good as your mindset!”

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Baum – Vrksasana

Der Baum stärkt den Gleichgewichtssinn, verbessert die Haltung und festigt den Körper. Seelisch stabilisiert dieses Asana, harmonisiert, hilft Bestimmtheit und Zielorientiertheit zu entwickeln. Der Baum ist wahrscheinlich die bekannteste Yoga Position. Mir hilft sie meine Balance zu finden und mich stark verwurzelt zu fühlen. Ich versuche dabei meine Mantras zu festigen und meine Größe zu etablieren. Ich kann alles schaffen! Es gibt verschiedene Variationen. Ich bin kein YT und werde deswegen auch keine Haltungstipps geben, finde einfach deine Haltung in der du dich wohl fühlst.

Cat Cow – Chakravakasana

Katze Kuh wurde mir aufgrund meiner Rückenbeschwerden schon empfohlen bevor ich überhaupt daran dachte Yoga zu praktizieren. Besonders da ich beruflich den ganzen Tag sitze spüre ich oft Verspannungen im Rücken. Diese lassen sich super mit dieser kleinen Mobilisierung lockern und öffnen. Einige Variationen habe ich mir dazu angewöhnt, indem ich zusätzlich die Handgelenke in die verschiedenen Richtungen dehne und somit auch meinen verhärteten Gelenkmuskeln etwas Ausgleich zu gönnen. Wahnsinn wie man im Alltag manchmal gar nicht merkt, wie unbeweglich all jene Partien sind, die wir so nie beachten und dennoch 24/7 nutzen. Yoga ist also auch diesen Körperstellen Aufmerksamkeit schenken und achtsam in meinem Körper fühlen.

Krieger oder Heldenstellung – Virabhadrasana

In dieser Asana wird vor allem die Beinmuskulatur, aber auch unser Durchhaltevermögen gestärkt. Der Krieger, auf Sanskrit Virabhadrasana kräftigt und mobilisiert, erdet und bewegt. Es gibt 3 Varianten des Kriegers. Eine stabile Position im Krieger zu finden, trainiert Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Auch mental fordert der Yoga Krieger Konzentration, Stärke und Durchhaltevermögen. So lehrt diese Asana, die Schwankungen des Geistes auszuhalten, dich nicht von den 1000 Gedanken im Kopf aus dem Konzept bringen zu lassen und Ruhe zu finden. Ich fühle mich stark, mutig und leicht, fokussiert und durchlässig. Ich mag den Krieger besonders im Flow zwischen den Drei verschiedenen Variationen. Ich versuche meine Ziele zu visualisieren und für mich zu übernehmen.

Kobra – Naga-asana

Die Kobra ist zur Stärkung des Rückens und Öffnung des Herzen da. Auch diese Übung liebe ich nach einem langen Arbeitstag am Schreibtisch. Ich falle ständig unbewusst in meiner Körperhaltung ein und gleiche am Ende eines Tages mehr einer Kugel als das ich aufrecht sitze. Dabei verkürzen sich die Brustmuskeln und ziehen meine Schultern sehr nach vorn. Die Kobra aktiviert und energetisiert. Ich fühle mich frei indem ich meine Brust und mein Herz öffne und Luft durch meinen Oberkörper fließen lasse. Gefühlt erholt sich meine Brustregion und blüht in der Kobra auf wie eine Blume, die Wasser bekommt. Energie fließt sowohl vorne als auch in der Wirbelsäule hoch.

Taube – Kapotasana

Die Yoga Taube, auf Sanskrit Kapotasana, ist eine hüftöffnende Yoga Übung, die zu den Rückbeugen zählt. Bei Stress und Angst spannt der Psoas-Muskel sich an, damit wir fliehen können. Nur, dass wir heute im Gegensatz zu unseren Vorfahren selten weglaufen und die Spannung abbauen. Deswegen ist ein angespannter Psoas-Muskel eine Art Volkskrankheit. Die intensive Dehnung des Psoas-Muskels hilft Anspannung loszulassen. Auch mental konfrontiert die Yoga Taube dich mit dem Stress und der Anspannung, die sich in deinem Körper manifestiert. Kapotasana ist die perfekte Position, um alles, was sonst angespannt ist, zu entspannen.

Schmetterling – Bhadrasana

Der liegende Schmetterling öffnet den Brustkorb, die Schultervorderseite und bewirkt eine sanfte Öffnung der Beininnenseiten/Adduktoren. Diese Asana stimuliert den Lungen- und Herzmeridian, sowie den Lebermeridian und ist eine sanfte Herzöffnung, die sehr regenerierend wirkt. Ich mag diese Übung gern um mich auf mein Savasana vorzubereiten oder besonders beim Abend-Yoga, wenn ich runterkommen und mich entspannen mag.

Lotus – Padmasana

Ich nehme mir gern nach meiner Yoga Einheit ein paar Minuten um zu reflektieren. Dafür setze ich mich am liebsten in den Lotussitz, ähnlich wie beim meditieren. Morgen fokussiere ich mich auf meinen Tag, setze mir meine Ziele und visualisiere mir wie ich mich fühlen möchte. Abends lasse ich den Tag ausklingen, reflektiere und bin dankbar. Manchmal nutze ich diese Asana auch für Vergebung um negatives loszulassen. In dieser Asana spüre ich mich am intensivsten und reize dies auch gern intensiv aus, um alles um mich zu vergessen und den Blick nach Innen zurichten und achtsam mit mir selbst zu sein.

Yoga ist für mich so unglaublich vielseitig. Es beruhigt, energetisiert, weckt mich auf oder gibt mir Kraft, Liebe und Selbstbewusstsein. Yoga gibt mir das was ich gerade brauche und lässt mich bei mir ankommen, unabhängig von meinem außen. Genau dafür liebe ich Yoga und die einfache Wirkung der Basics.

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