Städte Travel

VIENNA: ZWISCHEN PRATER, SCHLÖSSER & GUTEM ESSEN

„Vienna. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dies gilt auf diese Reise definitiv. Wien sollte eigentlich aus Augen seiner österreichischen Fußballkultur entdeckt werden. Rapid Wien sollte das Ziel zwischen Sissi und moderner Architektur sein. Aber manchmal kommt es eben anders – dann muss das Leben genommen werden, wie es kommt.”

Aufgrund der Veränderungen kurz vor Antritt der Reise habe ich mich nicht zur Metropole informiert. Nach meinen letzten Städtetrip in Rom hatte ich mir jedoch eh vorgenommen fortan etwas entspannter an Städtetrips zugehen und mich treiben zu lassen um den Flair der Stadt besser aufnehmen zu können. Ich habe mir Wien immer sehr modern, klein aber wunderschön verspielt vorgestellt. Natürlich kam mir Sissi und unendliche Schlösser in den Sinn. Aber auch Healthy Lifestyle zwischen Avocado und Smoothie Bowls bringe ich mit Wien in Verbindung. Also auf geht’s – Kopf aus, Augen auf!  Ich bin gespannt, was uns erwarten wird – Hauptsache die freundliche Leichtigkeit aufsaugen und Abstand gewinnen!

WIEN: WHAT TO DO & SEE!

Wir haben direkt am Prater übernachtet. Da wir morgens den ersten Flieger genommen haben sind wir nach Ankunft, vom Flughafen erstmal auf den Weg zum Frühstück. Im bekannten “Motto am Fluss” gelandet, fanden wir unser Glück. Die Terrasse am Donaukanal ist ein wunderbarer Ort für ein Frühstück in der Sonne. Da wir so früh landeten ergatterten wir noch einen ruhigen Platz in der Ecke für uns allein. Samstagsgemäß gibt es Sekt und Pancakes. Los geht’s. Wien zeig uns deine sonnige Seite.

Unser erster Stop führt uns zum Karlsplatz mit seiner wunderbar sonderbaren Karlskirche. Die helle Fassade und die zart verzierten Säulen wirken wie eine Mischung aus muslimischer und christlicher Architektur. Der vorgelagerte Kunstsee hebt sowohl die Ruhe und Imposanz des Gebäudes. Weiter Richung Stephansdom. Bei Eiskaffe und Limo lassen wir den Trubel und das Treiben um uns herum auf uns wirken. Der Stephansdom ist wahnsinnig hoch und wunderschön verziert, er mich erinnert etwas an eine Kleckerburg aus Sand. Wie man es sich vorstellt ist der Platz über und über von Pferdekutschen besetzt. Rundherum sind einige luxuriöse und klassische Geschäfte. Den ersten Tag unseres Städtetrips schlossen wir bei einem kühlen Sommergetränk auf einem Schiff auf dem Donaukanal ab. Überall schallt Musik, Menschen sitzen am Kanalufer auf Decken oder an einen der vielen Schiffsdecks in der untergehenden Abendsonne und genießen gemeinsam den Sommer. Sehr chillig und empfehlenswert! Am nächsten Tag wollen wir zu den Schlösser dieser Stadt. Im Schloss Schönbrunn zu Besuch bei Sissi haben wir beim Frühstück sehnsüchtig, vergebens auf Franz gewartet, daher gab es einen Spaziergang durch den Schlossgarten, vorbei am Brunnen mit Blick auf die Rückseite des Schlosses im Sprungschritt von Schatten zu Schatten – es war einfach viel zu warm. Im Anschluss fuhren wir zurück ins Stadtinnere zum Schloss Belvedére. Hier überraschte uns ein kleiner Sommernieselregenschauer – es war wunderbar. Über den Stufen springend tanzte ich hier durch den Schauer und gemeinsam genossen wir den Blick mit einer Tüte Popcorn – tiptop. Den Sonnenuntergang genießen wir wieder am Donaukanal in einem Restaurant mit Blick auf die andere Stadtseite bei einem Glas Wein.

Eins stand für mich fest, ich möchte ganz unbedingt bei ANNA dem Juwelier vorbeischauen. Nachdem ich mir letzten Sommer mein erstes Schmuckstück online gekauft hatte wollte ich ganz sehr doll in einen der süßen Filialen schmökern. Nach einem Frühstück bei Erich sind wir wieder zu Fuß durch die Innenstadt, vorbei an der Oper und dem Stadttheater direkt zu auf die wunderschöne Hofburg. Zuerst nahmen wir diese gar nicht wahr und legten uns in die Sonne auf die Wiese auf ihrer Rückseite und quasselten, weinten und lachten. Es war mal wieder an der Zeit erlebtes auszuwerten, zu träumen und gemeinsam die vorbeigehenden Menschen beobachten. Wir waren uns einig, Wien ist spontan, aber wunderschön! Als wir aufbrachen um weitere Ecken zu entdecken, mussten wir über uns selber schmunzeln, dass wir uns bereits die ganze Zeit ohne Wissen am Ziel aufhielten. Und die Hofburg ist tatsächlich wunderschön. Innerhalb der Hofburg befindet sich die bekannte spanische Reitschule, hier haben wir uns allerdings keine Vorführung angesehen. Stattdessen fielen meine Augen bereits auf das nächste Geschäft direkt gegenüber der Hofburg – meine Augen leuchteten. Ich bin dann mal “kurz” weg. Tatsächlich musste ein kleines Mitbringsel mit. Abends wollen wir dann etwas raus aus der Stadt auf die Weinberge rund um Wien. Mit Blick auf die österreichische Metropole genießen wir endlich ein landestypisches Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat. Kurz bevor wir den letzten Bus zurück in die Stadt nehmen übersetzt uns der Kellner noch einige Wiener Slangs – amüsiert geht es für uns im Spaziergang durch die Nacht ins Bett. Schöner Tagesabschluss.

Letzter Tag und letzte Chance neue kleine Ecken und Plätze zu entdecken. Gefrühstückt wird auf dem Wiener Naschmarkt. Das Frühstück ist hier leider nicht der Knaller, aber dafür überraschen uns kleine Naschereien und verschiedenste Obst, Gemüse und Fischarten. Ich genieße es ja über Frischmärkte zu bummeln. Dieser hier haut mich jedoch leider nicht um. Dafür jedoch unser nächster Stop – die Wirtschaftsuniversität Wien. WOW! Ich bin erstaunt und begeistert zugleich. Wenn ich nochmal studieren würde, dann definitiv hier. Ich bekomme den Mund kaum zu. Alles ist wahnsinnig futuristisch, ich komme mir fast vor wie einem Sciencefiction Film. Auch hier ist natürlich alles wieder immens sauber und ordentlich angelegt. Zwischen Grünflächen und stylischen Wasserspielen lernen und relaxen Studierende. Die Uni lies mich sprachlos, unzählige Gänge und Treppen führen zu kleinen Ruheräumen zum lernen und zu duzenden Literaturen. Hier mussten wir einfach noch eine kleine Weile bleiben und den Anblick genießen! Bevor es dann zurück zum Flughafen ging, mussten wir noch einmal über den Prater. Witzige Angelegenheit!


NASCHMARKT & CO: WHAT & WHERE TO EAT!

Da der Naschmarkt mich schlussendlich ein wenig enttäuscht hatte, berichte ich hier mal nur von den wirklich empfehlenswerten Locations. Unsere erste Auftankstation war das Motto am Fluss. Überall stehen Blumen und Farne verschiedener Arten. Die Tische sind besetzt mit kleinen Mosaiken und die Stühle süß verziert, falls die Sonne doch zu penetrant wird sind überall beigefarbene Schirme aufgestellt UND das Essen, ist sehr healthy und bewusst angehaucht. Wir hatten Avocado-Lachs-Brot und Pancakes. Sehr lecker. Meine zweites Restaurant was ich sehr empfehlen kann ist das Erich. Definitiv günstigere Alternative im Vergleich zum Motto am Fluss und auch super angepasst auf die Porridge und Bowls Vorlieben aller Fitnessfreaks. Mit lecker Schokohafer und Cranberries starten wir in de Tag. Weiter Vorteil, das Erich hat gleich nebenan auch ein Lokal zum Lunchen und Abendessen, dies haben wir jedoch nicht mehr probiert.

FAZIT: KLEINE STADT FÜR GROßE PRINZESSINNEN!

Ich wollte früher nie nach Wien, dies wäre eine Stadt für alte Menschen behauptete ich immer. Beethoven, Sissi etc. waren für mich historische Assoziationen. Ich wurde jedoch definitiv eines besseren belehrt. enerell begegnet mir Wien unglaublich offen und freundlich und irgendwie auch vertraut beruhigend. Ich habe es vermutlich zu genüge erwähnt, aber besonders die Vielzahl an hellen Gebäuden lässt die Stadt strahlen, alle sind süß verziert und wirken sehr romantisch. Was uns sehr auffiel, war der junge Altersdurchschnitt. Wien ist mit seinen 1,9 Millionen Einwohnern eine unglaublich junge Stadt, ich habe nirgends so viele junge und wenig alte Menschen beieinander gesehen. UND vor allem auch schöne junge Menschen ;D.  Auch das Essen war genau nach meinem Geschmack, ich bin ja leider auch ein kleines Healthyliving-Opfer. Wer dies mag findet in Wien definitiv genug Locations. Pluspunkt. Und auch aus dieser Reise nehme ich mir wieder etwas mit; als wir über den Prater liefen und nicht recht wussten ob wir im Regen eins dieser Fahrmöglichkeiten noch schnell nutzen wollen, hieß es ” Auf jeder Reise solltest du etwas gemacht haben, was du vorher noch nicht getan hat”. Diesmal wurde daraus nichts mehr, aber für nächste Reisen wird dies mein Ziel.  Am Ende heißt es: Vienna – bis bald, ich komme definitiv wieder!

*IN DIESEM POST WERDEN MARKEN & AFFILIATE LINKS GENANNT ODER VERLINKT . NACH AKTUELLER RECHTSLAGE IST ER DAHER ALS WERBUNG ZU KENNZEICHNEN.

No Comments
Previous Post
1. September 2018
Next Post
1. September 2018

No Comments

Leave a Reply

Related Posts